Solarthermie für Warmwasser & Heizung
Mit einer thermischen Solaranlage können Sie Sonnenstrahlung – passend ausgelegt – in Wärmeenergie für Warmwasser und Heizung umwandeln. An sonnenreichen Tagen kann eine passend ausgelegte Anlage einen großen Teil Ihres Warmwasserbedarfs decken und die Raumheizung unterstützen. Jeglicher Energieüberschuss kann in einem Pufferspeicher für späteren Gebrauch gesichert werden. Diese Technologie funktioniert ähnlich wie eine Photovoltaikanlage, die parallel zur Solarthermieanlage – je nach Auslegung und Verbrauch – die Nutzung der vor Ort erzeugten Energie unterstützen kann. Die Solarmodule auf dem Dach werden passend auf Heizkessel und Speichereinheiten abgestimmt, um einen effizienten Betrieb zu unterstützen.
Die wichtigsten Infos sowie Tipps und Tricks zu Solarthermieanlagen haben wir hier für Sie zusammengestellt.
Unsere erfahrenen Installateure von Bernd Niehoff unterstützen Sie bei Fragen rund um Solarthermie.

⸻ Mit der Kraft der Sonne
Was Solarthermie leisten kann
Solarthermie ist vielseitig einsetzbar. Die Effizienz hängt von der korrekten Platzierung und Abstimmung der Technik ab.
Sie kann genutzt werden:
- um Trinkwasser zu erhitzen
- um Heizsysteme zu unterstützen
- um Schwimmbadwasser zu temperieren
- um Räume zu kühlen
Solarthermie als Ergänzung zum herkömmlichen Heizsystem
Die Integration von Solarthermie in das Heizsystem eines Hauses kann – je nach Auslegung – praktische Vorteile bieten. Neben der Bereitstellung von Warmwasser kann Solarthermie auch dazu beitragen, die zentrale Heizung zu unterstützen. In den Monaten Frühling und Herbst kann eine passend ausgelegte Solarthermieanlage je nach Wetter und Standort zusätzliche Wärmeenergie bereitstellen. Das kann – je nach Deckungsanteil – die Heizungsanlage entlasten und im Betrieb helfen, den Anteil fossiler Wärmeerzeugung zu verringern. Es ist also eine Überlegung wert, Solarthermie als Ergänzung zum bestehenden Heizsystem in Betracht zu ziehen.
Mit Ölheizung
Die Integration von Solarthermie in ein bestehendes Ölheizungssystem zur Warmwasserbereitung kann – je nach Auslegung und Nutzung – den Heizölverbrauch reduzieren helfen. Während der Sommermonate kann die Ölheizung – bei gut dimensionierter Anlage und passendem Verbrauch – zeitweise weniger laufen, weil Warmwasser anteilig solar bereitgestellt werden kann. Zudem gewinnen Kombinationen aus Solarthermie und Ölheizung zur Unterstützung der Raumheizung zunehmend an Beliebtheit. Für eine solche Kombination ist allerdings ein spezieller Speicher notwendig, der die gemeinsame Nutzung beider Energiequellen unterstützt. Wir beraten Sie gerne genauer dazu!
Mit Gasheizung
Solarthermieanlagen und Gasheizungen können über einen gemeinsamen Speicher einfach miteinander kombiniert werden. Obwohl die Investition in eine Kombination aus Solarthermieanlage und Gasheizung zunächst höher ist als die in ein einzelnes Heizsystem, kann sie sich – je nach Nutzung und Rahmenbedingungen – langfristig rechnen. Die durch Solarenergie gewonnene Wärme kann die Gasheizung – je nach Auslegung und Nutzung – auch in den Wintermonaten entlasten. Eine Solarthermieanlage kann die Gasheizung – je nach Auslegung – bei der Warmwasserbereitung und bei der Bereitstellung von Heizwärme unterstützen. Lassen Sie sich persönlich von uns beraten.
Mit Wärmepumpe
Die Kombination einer Solarthermieanlage mit einer Wärmepumpe lohnt sich besonders bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe.
Wenn diese durch Solarthermie ergänzt wird, kann das – je nach Auslegung und Systemtemperaturen – den effizienten Betrieb auch bei niedrigeren Außentemperaturen unterstützen. Die von der Solarthermieanlage erzeugte Wärme kann beispielsweise im Verdampfer der Wärmepumpe genutzt werden. Diese Anwendung kann die Quelltemperatur erhöhen, sodass die Luft-Wasser-Wärmepumpe – je nach Systemauslegung – mit geringerem Energieeinsatz die gewünschte Heiztemperatur erreichen kann. Eine alternative Methode, um Luft-Wasser-Wärmepumpen und Solarthermie zu kombinieren, besteht darin, die solare Wärme direkt in einen gemeinsamen Pufferspeicher einzuspeisen.
Auch die Kombination mit anderen Wärmepumpen ist möglich. Wir beraten Sie gerne persönlich.
Installation einer Solarthermieanlage – in klaren Schritten
Bei Bernd Niehoff verbinden wir traditionelles Handwerk mit moderner Elektrotechnik, um Ihre Solarthermieanlage fachgerecht zu installieren. Unser Team aus erfahrenen und spezialisierten Fachleuten beherrscht die gesamte Bandbreite der Elektrotechnik – von der sorgfältigen Planung bis zur fachgerechten Installation. Wir unterstützen Sie bei der Integration von Solarthermieanlagen in bestehende Heizsysteme und planen Lösungen passend zu Ihrem Gebäude. Wir hören Ihnen zu und setzen Ihre Wünsche sorgfältig um, damit Ihre Anlage passend ausgelegt ist und einen effizienten Betrieb unterstützen kann.

Onlineanfrage
Wir haben ein Abfrageformular entwickelt, wo Sie alle für ein Angebot wichtigen Fragen beantworten und uns auch Bilder übermitteln können.

Angebot
Anhand Ihrer Angaben erstellen wir ein Angebot. Die technische Umsetzung wird durch unsere Elektroexperten geprüft.

Installation
Nach Vertragsabschluss installieren wir Ihre neue Solarthermieanlage und Sie erhalten von uns eine umfassende Einweisung.
Der ideale Standort
Die Wahl des Standortes für eine Solarthermieanlage ist wichtig, wenn man das Potenzial der Sonnenenergie möglichst gut nutzen möchte. Eine südliche Ausrichtung ist ideal, um möglichst viel Sonnenlicht einzufangen. Dabei sollte man darauf achten, dass keine Bäume oder Gebäude die Anlage beschatten, da dies die Effizienz beeinträchtigt. Der Neigungswinkel der Anlage ist ebenfalls wichtig. Abhängig davon, ob man hauptsächlich warmes Wasser produzieren oder die Heizung unterstützen möchte, sollte der Winkel angepasst werden. Mit der passenden Ausrichtung und einem geeigneten Winkel kann die Anlage effizienter arbeiten und den Wärmeertrag im Betrieb verbessern.
Bei der Überlegung, wo eine Solarthermieanlage am besten positioniert werden sollte, steht das Hausdach häufig an erster Stelle. Es bietet in der Regel eine große Fläche und ist oft optimal zur Sonne ausgerichtet. Doch neben dem Dach gibt es auch andere sinnvolle Standorte, die in Betracht gezogen werden können. Die Hausfassade kann beispielsweise genutzt werden, besonders wenn sie nach Süden ausgerichtet ist. Auch der Balkon bietet sich an, sofern er die nötige Tragfähigkeit und Ausrichtung besitzt. Das Garagendach ist eine weitere Alternative, besonders wenn das Hauptdach nicht geeignet ist. Für diejenigen, die über ausreichend Grundstück verfügen, kann sogar eine Installation auf einer freistehenden Fläche im Garten in Erwägung gezogen werden. Es ist wichtig, alle Optionen sorgfältig zu prüfen und die beste Lösung für die individuellen Gegebenheiten zu finden.
Solarthermie im Vergleich zu Photovoltaik
Photovoltaik-Systeme sind populär und stehen oft im Mittelpunkt, wenn es um die Nutzung von Sonnenenergie geht. Doch gerade in Regionen wie Mitteleuropa kann Solarthermie – je nach Bedarf – eine sinnvolle Ergänzung sein, insbesondere für die Warmwasserbereitung. Sie nutzt die Sonnenenergie nicht zur Stromerzeugung, sondern zur direkten Wärmeerzeugung. Ein wichtiger Einsatzbereich der Solarthermie ist die Erwärmung von Wasser. In den Sommermonaten kann eine gut dimensionierte Solarthermieanlage einen Teil des Warmwasserbedarfs eines Haushalts abdecken. Das kann – je nach Deckungsanteil und bisherigem Energieträger – Energiekosten entlasten und im Betrieb helfen, CO2-Emissionen gegenüber der bisherigen Wärmeerzeugung zu verringern. Während Photovoltaik sicherlich ihre eigenen Vorteile hat, kann Solarthermie eine sinnvolle Ergänzung sein, insbesondere wenn es um effiziente Warmwasserbereitung und die Verringerung fossiler Wärmeerzeugung im Betrieb geht. Es ist wichtig, beide Technologien im Kontext der eigenen Anforderungen und des geografischen Standortes zu bewerten.